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Aktuelles

Hier geben wir dir einen Einblick in unser Programm und unsere Aktivitäten.


Sind Sie eine kommunikativ starke Person mit einer sozialen Ader?

Suchen Sie eine sinnstiftende Aufgabe mit echter gesellschaftlicher Wirkung?


Wir suchen per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung eine:n

Mitarbeiter:in Kommunikation und Tandembegleitung (60%)


Das Tandemprogramm «Gemeinsam hier»

«Gemeinsam hier» bringt geflüchtete und ansässige Personen in den Bezirken Dietikon und Horgen zusammen. Wir begleiten die Tandems und organisieren Anlässe sowie Weiterbildungen. Das Programm wird im Auftrag des Kantons Zürich durchgeführt. Die Finanzierung ist vorläufig bis Ende 2027 gesichert.


«Gemeinsam hier» wird vom Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) getragen. Seit Jahrzehnten engagiert sich der VSJF für eine faire Asylpolitik und -praxis sowie für die gesellschaftliche Integration von geflüchteten Menschen in der Schweiz unabhängig ihrer Nationalität, Religion und Weltanschauung.


Ihre Aufgaben

Verantwortung für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

  • Sie pflegen die bisherigen internen und externen Kommunikationskanäle (Website, Facebook, Freiwilligenplattformen, Zusammenarbeit mit lokalen Medien,  Druckerzeugnisse, Präsentationen, Infomails, etc.).

  • Sie entwickeln neue Ideen für die Gewinnung von Freiwilligen und setzen diese um.

  • Sie vernetzen sich mit verschiedenen Akteur:innen wie Gemeinden, Fachstellen, Vereinen und Organisationen auf lokaler und regionaler Ebene.

Tandembegleitung

  • Sie führen Gespräche mit interessierten freiwilligen und geflüchteten Personen

  • Sie bringen passende Personen zu Tandems zusammen und begleiten diese während 6 bis 12 Monaten.

Organisation von Anlässen und Administration

  • Sie planen und organisieren jährlich einige Anlässe für alle Programmteilnehmenden (Ausflug, Fest oder andere Events).

  • Sie übernehmen administrative Aufgaben wie die Bewirtschaftung der Datenbank und die Spesenabrechnungen der Teilnehmenden.


Ihr Profil

Sie sind eine vielseitige, flexible, proaktive und kreative Persönlichkeit und verfügen über folgendes Profil:

  • Abgeschlossene Ausbildung in Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit oder ähnlich mit Berufserfahrung vorzugsweise in Non-profit-Organisation

  • Gestalterisches Flair und Affinität im Umgang mit Social Media und weiteren elektronischen Kommunikationsmitteln

  • Stilsichere mündliche und schriftliche Kommunikationskompetenz in Deutsch und im Umgang mit verschiedenen Anspruchsgruppen

  • Erfahrung in Gesprächsführung und Konfliktmanagement

  • Gute Vernetzung in den Bezirken Dietikon und/oder Horgen von Vorteil

  • Transkulturelle Kompetenz und Sensibilität sowie Empathie und Sorgfalt

  • Gute Kenntnisse über die Thematik Migration, Asyl und Integration

  • Erfahrung in der Arbeit mit Freiwilligen oder eigenes freiwilliges Engagement

  • Erfahrung in administrativen Tätigkeiten

  • Zeitliche Flexibilität (Bereitschaft zu Terminen ausserhalb der Bürozeiten)

  • Bereitschaft zu Mobilität im Raum Zürich und in den Bezirken Dietikon und Horgen


Wir bieten
  • Zusammenarbeit in einem kleinen motivierten Team

  • Zentraler Arbeitsplatz in Zürich Enge, Homeoffice teilweise möglich

  • Flexible und eigenverantwortliche Planung der Arbeitszeiten

  • Gestaltungsspielraum

  • Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Faire Bezahlung und gute Sozialleistungen


Kontakt

Interessiert Sie diese vielseitige Tätigkeit? Dann reichen Sie Ihr vollständiges Dossier bis 12. April 2026 hier ein: Button Jetzt bewerben.


Bei Fragen wenden Sie sich an

  • Isabelle Blank, Leiterin Bereich Asyl und Integration, 044 206 30 66 (erreichbar bis 2. April)

  • Lea Merkli, Tandemkoordinatorin, 078 203 74 33 (erreichbar 7. bis 10. April).


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Yuliya aus Wädenswil und Armelle aus Thalwil treffen sich zweimal im Monat zu vielfältigen Aktivitäten im Tandem. Beide sind kulturinteressiert und bewegen sich gerne in der Natur. Deshalb besuchen sie abwechselnd Museen oder historische Orte und unternehmen Spaziergänge in der Region.


Anfang 2025 hat Armelle auf Social Media vom Tandemprogramm «Gemeinsam hier» erfahren. Sie ist Französin und lebt seit 23 Jahren in der Schweiz. Armelle weiss, was Einwandern ohne Sprachkenntnisse bedeutet. Deshalb gefiel ihr die Idee, ihre eigenen Erfahrungen mit einer geflüchteten Person zu teilen.


Yuliya kommt aus der Ukraine und lebt seit 2022 in der Schweiz. Die zwei Frauen sind seit zehn Monaten im Tandem und haben schon viel zusammen erlebt: Im Sommer fuhren sie mit dem Schiff nach Meilen und wanderten durch das schattige Aabachtobel. An heissen Tagen erfrischten sie sich in einer Badi am Zürichsee. In Horgen besuchten sie die Ausstellung «Ja, Nein, Vielleicht. Liebesgeschichten aus Horgen», in Rapperswil das Kunst(Zeug)Haus. In Zürich bestaunten sie die imposanten historischen Mauern im Lindenhof-Keller, in Einsiedeln die Klosterkirche. Den Einsiedler Weihnachtsmarkt verpassten sie leider um einen Tag. Stattdessen spazierten sie durch die zauberhafte Winterlandschaft.


Wenn Yuliya und Armelle sich treffen, unterhalten sie sich immer angeregt. Über zwei gemeinsame Themen sprechen sie besonders oft: ihre Teenager-Töchter und das Deutschlernen. Wie Yuliya hat auch Armelle verschiedene Deutschprüfungen absolviert. Nun kann sie ihrer Tandempartnerin Tipps geben. Yuliya arbeitet im Gesundheitsbereich und erkundigt sich immer wieder interessiert über Armelles Tätigkeit als Data Scientist.


Armelle fand es am Anfang seltsam, im Tandem eine Person zu treffen, die sie noch gar nicht kennt. Sie befürchtete, dass sie keine passenden Gesprächsthemen finden würden. Doch dank den regelmässigen Treffen ist eine Freundschaft entstanden, in der sich die beiden Frauen über ihre alltäglichen Erlebnisse austauschen. Yuliya ist im Herbst in eine neue Wohnung umgezogen und Armelle hat sie dabei unterstützt.




Rahim aus Horgen und Myriam aus Wädenswil sind seit dreieinhalb Monaten ein Tandem. Die beiden treffen sich zwei- bis dreimal im Monat, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Sie gehen am Zürichsee spazieren oder auf dem Albis wandern, trinken zusammen Kaffee, führen interessante Gespräche und besuchen Museen.


Vor zwei Jahren kam Rahim aus Afghanistan in die Schweiz. Im Alltag fehlte ihm ein:e Gesprächspartner:in, um sich auf Deutsch zu unterhalten. Ein Freund erzählte ihm vom Tandemprogramm «Gemeinsam hier». Rahim bewarb sich sofort, um jemanden zum Deutsch sprechen kennenzulernen.


Myriam und Rahim sind sehr tierlieb. Deshalb spielen Tiere bei ihren Tandemtreffen immer wieder eine wichtige Rolle - zum Beispiel beim Besuch im Naturhistorischen Museum der Universität Zürich oder bei einem Spaziergang, auf dem ihnen drei Katzen begegneten.


Rahim ist stolz, wie er seine Deutschkenntnisse dank dem Tandem innert wenigen Monaten verbessern konnte. Er erzählt Myriam von der Geschichte Afghanistans und wie das Land sich in den letzten zehn Jahren verändert hat. Im Gegenzug unterstützt seine Tandempartnerin ihn bei der Vorbereitung auf die B1-Deutschprüfung.


Vor kurzem sind sie an einem Abend vom Albis nach Horgen hinuntergewandert. Das Lichtermeer rund um den Zürichsee war eindrücklich! Fürs Picknick hatte Rahim die afghanische Spezialität Qabili Polo dabei, Myriam brachte Früchte und Brot mit. Rahim freut sich strahlend: «Hier in der Schweiz habe ich keine Familie. Das Tandem mit Myriam ist jetzt wie eine Familie für mich.»


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