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Tandemstory - Ömer und Martin erzählen 

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Ömer und Martin treffen sich seit bald fünf Monaten fast wöchentlich – nicht nur zum Schachspielen. Sie bilden ein Tandem. Ömer ist aus der Türkei. Dort hatte er studiert und sich ein Leben aufgebaut. Dann musste er flüchten. Seit drei Jahren lebt er nun in der Schweiz. Er will sich hier eine Zukunft aufbauen und eine Arbeitsstelle in der Informatikbranche finden. Martin ist Schweizer und arbeitet als Ingenieur. Er ist viel gereist und war mit dem Velo auch in der Türkei unterwegs.

 

Ömer und Martin besprechen regelmässig die Stellensuche und schreiben Bewerbungen zusammen. Manchmal telefonieren sie auch und unterhalten sich über alltägliche Themen. Beide haben viel voneinander gelernt, sagen sie. Martin habe viel über die türkische Kultur und Politik erfahren.  Ömer sagt, er könne endlich   seine Deutschkenntnisse im Alltag anwenden und  verbessern.

Im Tandem kommt aber auch der Spass nicht zu kurz. Ömer und Martin haben schon füreinander gekocht, waren zusammen in den Bergen oder Pizza essen. Sobald es wieder wärmer wird, möchten sie eine Velotour unternehmen.

 

Internationaler Tag der Freiwilligen

Am heutigen internationalen Tag der Freiwilligen möchten wir unseren Freiwilligen für ihren wertvollen Einsatz danken. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur sozialen Inklusion von geflüchteten Personen. Im Rahmen des Tandemprojekts „Gemeinsam Hier“ haben dieses Jahr 23 Personen in 12 verschiedenen Gemeinden hunderte von Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Dabei haben sie bei der Computeranwendung unterstützt, beim Deutsch- und Mathematiklernen geholfen, Spaziergänge und Wanderungen unternommen, Badminton gespielt, mit und für ihre Tandempartner:innen gekocht, lokale Angebote gezeigt oder durch die Gemeinde geführt. Sie haben sich ausgetauscht, Interesse gezeigt und dabei viel Zeit geschenkt. Das ist unbezahlbar.

Herzlichen Dank an alle!

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Artikel in der Limmattaler Zeitung

Madeleine Grendelmeier und Rotina Abraham treffen sich regelmässig im Rahmen des  «Gemeinsam Hier». Die Limmattaler Zeitung hat sie bei einem Treffen begleitet und berichtet im Artikel davon.

Tandemstory - Alaa und Alicia erzählen 

Alaa und Alicia sind seit über drei Monaten ein Tandem. Im Rahmen des Tandemprojekts «Gemeinsam Hier» treffen sie sich zwei bis drei Mal im Monat. Durch das Projekt wird der Austausch zwischen lokalen und geflüchteten Personen ermöglicht.

Alaa ist aus dem Irak geflüchtet, Alicia ist Schweizerin. Trotz ihres unterschiedlichen Hintergrunds haben sie auch Gemeinsamkeiten: Ihre Herzlichkeit, ihren Humor und ihre Freude an Spaziergängen in der Natur. «Wir haben eigentlich immer Spass und lachen viel zusammen», erzählt Alaa. Das schönste Erlebnis war eine Schiffahrt auf dem Zürichsee, wo sie zusammen Glace gegessen haben. Beide profitieren von den Treffen im Tandem. Alaa hat die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und erhält eine neue Perspektive auf die Schweiz. Für Alicia ist der Austausch der grösste Gewinn: «Ich freue mich jedes Mal richtig, Alaa zu sehen. Mich interessiert es, wenn sie aus ihrem Leben und ihrem Alltag erzählt.» Alicia engagiert sich im Tandem, «weil ich sehr spannend finde, Menschen aus anderen Ländern kennenzulernen und uns auszutauschen. Ich finde es schön, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können.»

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Tandemfest Oktober 2022

Anfangs Oktober hat unser erstes Tandemfest stattgefunden. So konnten sich die Teilnehmer:innen unserer Tandemprojekte "Gemeinsam Hier" und "Familientandem" untereinander austauschen und vernetzen. Dabei wurden wir mit feinem Essen von AOZ Paprika  verwöhnt. DJ  Flavah Nice  heizte mit diversen Beats aus aller Welt ein, so dass auch getanzt wurde. Es gab eine Spiel- und Bastelecke für die Kinder und die Möglichkeit, sich die Hände mit Henna bemalen sowie die Haare flechten zu lassen.

Vielen Dank an alle für das gelungene Fest!

Fotos: Ursula Markus

Beitrag im "tachles"

Das jüdische Wochenmagazin "tachles" hat über das "Gemeinsam Hier" und das "Familientandem" berichtet.

Wir freuen uns über den Beitrag!

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Weiterbildung zum Thema "Flucht und Asyl"

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Am 1. September 2022 hat unsere zweite Weiterbildung stattgefunden. Priska Alldis - Erwachsenbildnerin Interkulturelle Weiterbildungen, ehemalige Leiterin Fachstelle Flüchtlinge Caritas Zürich - gab den Freiwilligen unserer Tandemprojekte einen Überblick und Informationen zum Thema „Flucht und Asyl“.

Besprochen wurde unter anderem, wie der Weg einer in der Schweiz schutzsuchenden Person verläuft, was die Buchstaben N, F, B und S auf der Aufenthaltsbewilligung bedeuten und welche Auswirkungen diese Aufenthaltskategorien in Bezug auf Wohnen, Arbeiten und Unterstützungsleistungen haben.

 

Wir möchten uns herzlich bei Priska Alldis und bei allen Teilnehmer:innen für den gelungenen Abend bedanken!

Weiterbildung zum Thema "Transkulturelle Kompetenzen"

Letzte Woche hat unsere erste Weiterbildung im "Karl der Grosse" stattgefunden.

Die Weiterbildungen  sind ein wichtiger Teil unserer Begleitung  während der Tandemzeit. 

Unsere Freiwilligen wurden von Antje Bornand (Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH) durch die Veranstaltung geführt und konnten ihr Wissen zum Thema "Transkulturelle Kompetenz" erweitern. Zu den zwei Themenblöcken «Menschen mit Migrationshinter-  grund  ohne Zuschreibungen und Vorurteile begegnen» und «Kulturelle und individuelle Prägungen bei sich und Anderen erkennen und bei der Interaktion berücksichtigen» wurde sowohl in Gruppen wie auch im Plenum diskutiert. Bei einem anschliessenden Apéro im Innenhof haben wir uns ausgetauscht und den Abend ausklingen lassen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen!

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Reportage im Forum

Das "Forum"  hat über   unser Tandemprojekt  berichtet. Im Beitrag erzählen Beat Schweizer und Muhammad Haidari von ihrem Tandem. Die Reportage    finden Sie hier.

Tandemstory - Ein erstes Tandem erzählt:

Kathrin und Obada haben über das Projekt «Gemeinsam Hier» vor knapp vier Monaten ein Tandem gestartet und treffen sich seither regelmässig. Durch das Tandem wird der Austausch zwischen lokalen und geflüchteten Personen ermöglicht. Bei einem Standortgespräch haben sie mit uns ihre ersten Erfahrungen geteilt.

Bei ihren Treffen üben Kathrin und Obada Deutsch und Mathematik und sprechen über die Lehrstellensuche. Auch seinen Freunden erzählt Obada: «Dank dem Tandem habe ich jetzt die Ruhe gefunden, um zu Lernen und um mich auf meine Zukunft zu konzentrieren.» Neben dem Lernen kommt aber auch der Spass nicht zu kurz. Obada freut sich zum Beispiel sehr über das Badmintonspiel im Doppel.

Auch für Kathrin ist das Tandem eine gute Erfahrung: «Das Tandem ist für mich eine Bereicherung. Ich lerne neue Menschen und Kulturen kennen. Obada ist ein toller junger Mann!» Kathrins Familie versteht sich ebenfalls gut mit Obada. So gehört das gemeinsame Grillieren mit Kathrins Familie zu den schönsten Erlebnissen in der Tandemzeit. Zudem schätzt Kathrin, dass «das Tandemprojekt unkompliziert, die Begleitung durch den VSJF aber dennoch sorgfältig ist.»

"Gemeinsam Hier" ist neu auch für Personen mit Status S geöffnet

Neu wird in der Schweiz auch Geflüchteten aus der Ukraine mit Status S der Zugang zum Fördersystem ermöglicht. Die Integrationsmassnahmen der Integrationsagenda des Kantons Zürich (IAZH) sehen hierfür unter anderem die Teilnahme an Tandemprogrammen zur Begleitung und Unterstützung bei der Integration am Wohnort und im Alltag vor. Wir freuen uns, dass wir unser Tandemprojekt «Gemeinsam Hier» nebst Flüchtlingsgruppen mit Status F und B nun auch Geflüchteten aus der Ukraine mit Status S anbieten können.

Beitrag in der Kirchenzeitung Carillon

Die Kirchenzeitung "Carillon" hat in der Ausgabe vom 24. März 2022  über unser Tandemprojekt "Gemeinsam Hier" berichtet. Den Beitrag finden Sie hier.

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Beitrag in der Limmattaler Zeitung

Am 2. November 2021 berichtete die Limmattaler Zeitung über das Tandemprojekt "Gemeinsam Hier". Den Artikel finden Sie hier.

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Blogbeitrag von  Regierungsrätin Jacqueline Fehr zum Tandemprojekt

Regierungsrätin Jacqueline Fehr würdigt in ihrem Blog die Arbeit des VSJF in diesem Bereich:

„Die Partnerschaft mit dem Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) zeigt uns noch etwas Anderes beispielhaft: Dass wir in der Schweiz eine lange Tradition der gesellschaftlichen Solidarität über alle Grenzen hinweg pflegen. Und bringt noch etwas Zweites zum Ausdruck: Dass der interreligiöse Austausch und die interreligiöse Unterstützung gelebt werden – und zwar ganz selbstverständlich im Alltag. Die Präsidentin des VSJF, Gabrielle Rosenstein, hat mir erzählt, dass es für sie als Vertreterin der jüdischen Gemeinschaft mit vielen traumatischen Fluchtbiografien eine solidarische Aufgabe sei, hier und jetzt den Geflüchteten – darunter viele Musliminnen und Muslime – beizustehen.“

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